Zelten im Schatten unterm Schein des Mondes

Samstag 23 Juli 2016

Christophine zeltet, 2016
Zuerst am Feuer, dann beim Skaten … irgendwann war es dennoch dunkel und die Nacht im Schulgarten angekommen.

„Tief im Schatten unterm Schein des Mondes sitzt ein Wolf allein.“
Das kleine Zeltfestival im Christophine-Schulgarten wird größer. Auch wenn alle noch in fünf Zelte passen. Über Wochen ziehen sich die Vorbereitungen hin. Die Schulkinder organisieren in wechselnd neuer Besetzung.
„Ihm ist nicht angst und bang.“
Immer wieder scheinen andere Kinder das Heft in die Hand zu nehmen und die Planung auf die Tagesordnung zu setzen. Schließlich sitzen aber die Campingfreunde und die Furchtlosen ums Feuer und singen ihr derzeitiges Lieblingslied von den Wölfen, die den Mond anheulen.
„Hier im Wald kennt er sich aus und hier ist er schon lang zuhaus.“
Derweil beginnt oben auf dem Schulhof das große Rennen mit den Brettern, unter die die Rädle geschraubt sind. Mit der Dunkelheit hält dann auch erstes Heimweh Einzug auf dem Zeltplatz. Kurz aber nur.
„Fiese Wiesel aufgepasst, für euch sind wir zu hell und zu schnell.“
Dann strahlen die modernen LED-Lämple der Kinder durch die Planen und keiner wagt, das Licht zuerst zu löschen. Schließlich aber ist es dunkel und nurmehr von der Straße her brummen die Autos durchs Gehölz. Irgendwann kann man dann aber doch einen einsamen Wolf heulen hören:
„Meine Freunde sind die besten Wölfe auf der Welt.“

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Schulleiter Lorenz Obleser, mobil 0170 31 10 452


© Lorenz Obleser 2009